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Kevin Kunz, Mont Cervin Palace Zermatt

Das Mont Cervin Palace verwöhnt seine Gäste neben dem fantastischen Hotelbereich auch kulinarisch in drei verschiedenen Restaurants, die zusammen mit 43 GaultMillau Punkten und einem Michelin Stern ausgezeichnet sind. Darunter befindet sich auch das Myoko Teppan-Yaki und Sushi Restaurant. Dabei stellt sich die Herausforderung welche Walliser Weine empfehlen Sie den Gästen, die zum ersten Mal auf Tuchfühlung mit Sushi & Co. gehen und doch einheimische Spitzentropfen entdecken wollen?

Unsere drei japanischen Sushi Köche sind absolute Qualitätsfreaks, wenn es um frische Fische und Krustentiere geht. Ich persönlich bevorzuge einen fruchtigen Weisswein zu den Sushis. Die Geschmackskombination von Fisch, Sushireis, Wasabi und Soyasauce kombiniert mit einem fruchtigen Hermitage oder Humagne blanc finde ich herrlich. Für weniger Experimentierfreudige Gäste und Liebhaber der trockenen Weine, empfehlen wir Walliser Weine der Traubensorte Petit Arvine, Sauvignon blanc oder auch einen Johannisberg.

 

Wir als Weinkellerei verkaufen Kunst, Erlebnis und Genuss in Form von Wein. Sie ermöglichen den Gästen, ihre Ferien in einem der schönsten Häuser im weltberühmten Zermatt mit einem qualitativ ausserordentlich hoch stehenden  Freizeit-, Gourmet- und Kulturangebot zu erleben. Beides sind sehr emotionale Produkte. Haben Sie für Ihr Haus spezielle Angebote, mit denen Sie Ihren Gästen insbesondere den Walliser Wein oder die Walliser Gastro-Kultur im Allgemeinen näher bringen?

Ich bin überzeugt, dass unsere Gäste aus dem In- und Ausland die einheimischen Weine entdecken und geniessen wollen. Die Qualität und Vielfalt der Walliser Weine ist absolute Spitzenklasse! Die Seiler Hotels verkaufen pro Jahr zwischen 50`000 und 55`000 Flaschen Wein und davon 60% Walliser Weine. Auf der Weinkarte des Mont Cervin Palace findet der Gast eine Auswahl von 120 Walliser Weinen. Bei den verschiedenen Gästeapéros, Weinkellerbesichtigungen und gemütlichen gemeinsamen Abendessen, servieren wir fast ausschliesslich Walliser Weine und Schaumweine.  

 

In diesem Sommer wurde das Mont Cervin Palace vollumfänglich neu gestaltet. Am 12.12.12 werden um 12:12 Uhr die Festlichkeiten zur offiziellen Neueröffnung begangen. Verraten Sie uns einige Highlights, mit denen Sie Ihre geladenen Gäste musikalisch und kulinarisch verwöhnen – und vor allem: mit welchem Walliser Wein Sie diesen Anlass krönen wollen?

Nach einem Lifting und einem 8-monatigen Kuraufenthalt ist das Mont Cervin Palace wieder bereit für die grosse Show. Gemütlicher Luxus und traditioneller Charme machen das Programm aus. Die Restaurants der Seiler Hotels servieren Köstlichkeiten aus aller Welt, als „Flying Dinner“ in der Hauptküche, der Bar, Lounge und im Restaurant. Die Küchenchefs vom Mont Cervin Palace, Ristorante Capri, Myoko und Lanna Thai stellen zurzeit ihre Vorschläge zusammen. Die Auswahl der Weine richtet sich dann nach diesen Vorschlägen. Musikalisch werden unsere Gäste vom erfolgreichsten Schweizer Bluessänger und seiner Band verwöhnt; Philipp Fankhauser.  

 

Neben Ihrer Passion als Hotelier führen Sie auch erfolgreich die Geschicke des Swiss Food Festivals Zermatt. Swissness ist in aller Munde, sehr erfolgreich und liegt Ihnen ganz offensichtlich sehr am Herzen. Wie ist das Festival, seitdem es ins Leben gerufen wurde, angelaufen?

Mich persönlich treiben der Genuss, die Faszination für tolle Produkte, der Respekt für die Handwerkskunst der Küchenchefs, der Winzer und die Qualität der Erzeugnisse im Wallis an. Zermatt als Gourmetstation der Alpen, mit seinen 246 GaultMillau Punkten, muss in punkto Genuss und als Plattform für die Walliser Weine eine Hauptrolle übernehmen. Die verschiedenen Events während dem Festival waren übrigens allesamt ausverkauft!

  • Bei der Kitchen Party, mit allen 18 GaultMillau Küchenchefs, vergnügten sich 220 Gäste in den Küchen vom Mont Cervin Palace und dem Grand Hotel Zermatterhof.
  • Am Gondelfrühstück vom Sonntagmorgen fuhren 270 Personen in Viererkabinen mit reich gedecktem Tisch Richtung Matterhorn, mit Blick auf zahlreiche Viertausender.
  • Am Publikumsanlass auf dem Kirchenplatz wurden Eringer-Bratwürste, Eringer-Hamburger mit Bergkräutern, Eringer-Gulasch und Siedfleischsalat serviert. Sage und schreibe waren wir mit 1300 Portionen ausverkauft!
  • Die „Gourmetmeile“ auf der Bahnhofstrasse ist eine richtige Food- und   Produktemeile. Hier präsentieren einheimische Produzenten einem interessiertem in- und ausländischem Publikum ihre Produkte.

Entsprechend freue ich mich bereits auf das dritte Festival vom 9.-11. August 2013.

 

Welche Rolle spielt der Walliser Wein beim Swiss Food Festival, und können Sie uns allenfalls schon erste Neuigkeiten für die 2013er Festival-Ausgabe verraten?

Am Swiss Food Festival servieren wir NUR Walliser Weine! Die Kombination von  ambitionierten Winzern, Walliser Klima, den verschiedenen Terroirs und Traubensorten ergibt spannende und abwechslungsreiche Spitzenprodukte. Um eine noch professionellere und unabhängige Auswahl an Winzern vorzustellen, haben wir die Zusammenarbeit mit dem Verein VINEA gesucht. Experten werden die Weine in einer Blinddegustation selektionieren und dem Weinkomitee des Swiss Food Festivals vorschlagen. Wir bleiben auch beim Konzept, bei der Kitchen Party je eine weisse und rote Traubensorte vorzustellen. Der Gast soll die Vielfalt der verschiedenen Terroirs, Lagen und Philosophien der Kellermeister mit denselben Traubensorten vergleichen können.

 

Was ist Ihnen bei einem Walliser Wein wichtig?

Die Qualität, die Vielfalt und die Handschrift des Winzers. Ich finde es immer wieder spannend, wie sich dieselben Traubensorten so unterschiedlich präsentieren. Diese Fülle von unterschiedlichen Terroirs, Traubensorten und Vinifikationsmethoden faszinieren mich.   

 

In unserer Rubrik Weinbotschafter bitten wir jeweils um ein Lieblingsrezept. Welches Rezept empfehlen Sie unseren Lesern und welchen Wein würden Sie dazu geniessen?

Nach der langen Wintersaison freue ich mich immer auf die ersten weissen Walliser Spargeln, serviert mit einer cremigen Sauce Hollandaise. Ein Klassiker, welcher mir immer noch am besten dazu mundet, ist ein kühler und fruchtiger Johannisberg.

 

 
 
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